Oktober 2018 Transmutationsnachrichten von Sandra Ingerman

Wir leben in einer Zeit, in der das Leben sich so schnell vorwärts bewegt, dass wir manchmal vergessen was wichtig für uns ist, und wir unsere eigenen Prioritäten links liegen lassen, in dem Versuch Schritt zu halten.

Ein Freund erzählte mir, dass er einen Vortrag hörte, in dem der Redner sagte, dass der einzige Weg, wie wir noch schneller werden könnten der sei, indem wir halb Mensch und halb Computer würden. Welch ein interessanter Gedanke!

In Wahrheit liegt der Schlüssel darin, dass wir uns alle langsamer bewegen und damit anfangen, unsere Geschwindigkeit so anzupassen, dass sie uns einen Zustand von Gesundheit und Ausgeglichenheit reflektiert. Auf diese Art bewegen wir uns wieder hinein in den Fluss des Lebens, wo unser Weg uns auf eine ausgeglichene Weise zum nächsten Schritt der Heilung und Evolution führt, anstatt sich gefangen zu fühlen im Tornado der modernen Welt.

Wenn ich mit Interviews beschäftigt bin, in denen es um mein neues Buch „The Book of Ceremony“ geht, finde ich es wirklich schwierig, die richtigen Worte zu finden, um über die Kraft der Zeremonien zu sprechen. Was ich begriffen habe ist, dass wir rein rational uns nicht im entferntesten vorstellen können, welche Kraft im Durchführen von Zeremonien liegt. Denn die Arbeit ist viel mehr Körper zentriert, als ein linearer Prozess.

Schamanische Kulturen gehen anders mit der Zeit um. Wir sind so auf Uhren und Kalender fixiert, während die Menschen in indigenen Kulturen die Veränderung des Lichtes, die Phasen des Mondes, die Konstellationen am Himmel und natürlich die Wechsel der Jahreszeiten beobachteten. Sie haben eine organischere Art den Fluss der Zeit zu beobachten.

Dieses ist eine mehr Körper bezogene Lebensweise, die uns ganz natürlich mit dem Rhythmus der Erde verbindet. Und indem wir es so tun, benutzen wir einen anderen Sinn, um durch die Wellen der Veränderung zu navigieren.

Die Gesellschaft hat auf verschiedenen Wegen ein Gefühl der Trennung erschaffen, im Gegensatz zu einem echten Gefühl für Zeit. Wir leben in einer Illusion von Geschichte und der Evolution des Planeten. Diese künstliche Art, Zeit und Leben wahrzunehmen, erschafft mehr Krankheit, und was wir tatsächlich tun müssen ist, in den Fluss des Lebens wieder einzutreten, anstatt uns von ihm zu trennen.

Die Erde ist 4.6 Milliarden Jahre alt. Wind war das erste Lebewesen, bevor die Urmeere überhaupt erschaffen wurden. Und das Meer selbst ist Milliarden von Jahren alt. Und denken Sie an die Sonne, den Mond und die Sternenkonstellationen. Die Praxis des Schamanismus geht 100.000 Jahre zurück. Und wir kennen uralte Traditionen der Ahnen.

Wenn wir mit Zeremonien arbeiten, treten wir tatsächlich in dieses uralte Kollektiv ein. Wir treten in eine neue Frequenz und eine neue Schwingung des Lebens ein, wo wir zwischen den Dimensionen der unsichtbaren Ebenen hin und zurück reisen und Brücken bauen können, so dass Heilenergien dieses gegenwärtige Kollektiv fluten können.

Die Alten und die Kommenden singen für uns. Sie führen uns durch ihre Lieder. Die ganze Natur singt für uns, jedoch hinterfragen wir weiterhin unsere Verbindungen. Wir fühlen uns kraftlos in Mitten solcher Turbulenzen.

Wenn Sie Ihre Augen schließen und Ihr Herz und Ihre Energie auf Gaia ausrichten, die 4.6 Milliarden Jahre alt ist, und auf die Elemente und die Hilfsgeister, die hinter uns stehen, wie können wir uns da kraftlos fühlen? Und wenn wir dieses Gefühl anzapfen, müssen wir uns fragen, wie wir unsere zeremonielle Arbeit angehen. Treten wir in dieses unglaublich starke und solide spirituelle Kollektiv mit voll geöffneten Herzen ein, und tun wir unser Bestes, diese Kräfte des Lebens zu ehren?

Denken Sie nicht darüber nach. Fühlen Sie hinein. Und sie werden alle möglichen Türen neuer Perspektiven wahrnehmen, die sich für Sie öffnen. Es gibt ein anderes Kollektiv, in welches Sie eintreten können, wenn Sie sich von den Ablenkungen der modernen Welt abwenden.

Aber heutzutage wünschen sich die Menschen neues Material, ohne die spirituellen Praktiken wieder und wieder zu wiederholen, um das Gefühl der Stabilität zu erzeugen, welches durch die Vertiefung unserer Arbeit in diesen so destabilisierenden Zeiten entsteht.

Sich immer wieder auf eine „neue Praxis“ einzulassen, lässt uns auf der oberflächlichen Welle reiten, die noch tiefer in das Gefühl der Destabilisierung führt. Der Schlüssel liegt darin, die tiefst möglichsten Wurzeln in die alten Weisen wachsen zu lassen, die so viel Heilung und Weisheit für uns bereit halten.

Denn die Erde war Zeugin der gleichen Herausforderungen, durch die wir gerade gehen. Gaia spricht zu uns. Lernen Sie ihre Sprache, anstatt sie zu zwingen, die Ihre zu lernen.

Halten Sie Ihre Zeremonien ab, und treten Sie in Ihre volle Kraft ein, indem Sie sich mit den Urkräften und den Traditionen der Ahnen verbinden, die immer hinter Ihnen gingen, und sie ermunterten, auf eine neue Evolution des Bewusstseins zuzugehen. Fühlen Sie diese Wahrheit in Ihrem Körper.

Die Menschen in den schamanischen Kulturen wissen, wie man mit den kosmischen Kräften des Universums tanzt.

Der Vollmond ist am 24. Oktober. Wenn Sie Ihre zeremonielle Arbeit durchführen, Ihr Licht mit dem Licht unserer Gemeinschaft auszustrahlen, denken Sie bitte an die uralten spirituellen Kräfte, mit denen Sie sich verbinden, wenn Sie diese Arbeit tun. Gibt es eine neue Art, wie Sie sich vorbereiten möchten, um in so ein heiliges Kollektiv einzutreten, um wahrhaft ein Licht zu sein, welches im Innen und durch die ganze Erde leuchtet? Vertiefen Sie Ihre Arbeit und treffen und tanzen Sie mit kraftvollen Wesen jenseits Ihrer wildesten Vorstellung.

Falls Sie ein neuer Leser der Transmutationsnachrichten sind, dann lesen Sie auf der Webseite: http://www.sandraingerman.com/weboflightdeutsch.html über das Netz des Lichtes.

Announcements – Ankündigungen für Englischsprachige: http://www.sandraingerman.com/transmutationnews.html

Übersetzung: Barbara Gramlich.